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Osram erreicht Effizienzrekord bei flexiblen OLEDs

Die Firma OSRAM hat in einer Presseinformation einen neuen Effizienzrekord bei flexiblen OLED Beleuchtungspanele veröffentlicht. Mit 32 lm/Watt hat man einen neuen Rekord erreicht und ist einen großen Schritt in Richtung kommerzielle Anwendung gegangen.

OSRAM hat nun für flexible OLED die Rekordeffizienz von 32 lm/W erzielt. Technische Grundlage dieses Erfolgs ist ein besonderes Elektrodendesign. Als Substrat wurde eine Stahlfolie mit einer Dicke von rund 100 Mikrometern verwendet – sie ist so dünn wie ein Blatt Papier. Da die Stahlfolie blickdicht ist, kann das Licht nicht – wie etwa bei starren OLED auf Glas – durch diese hindurch, sondern muss zur Oberseite leuchten. Diese „Top Emitter“-Technologie erschwert das Design hochqualitativen weißen Lichtes.

Wichtig war den OSRAM-Forschern, sowohl die OLED als auch den Test so realistisch zu gestalten, dass sie Schlüsse für die spätere kommerzielle Anwendung zulassen. Getestet wurde daher ein großflächiges OLED-Muster und kein kleineres Referenzbauteil. Die Helligkeit wurde auf 1.000 cd/m² eingestellt. Gemessen wurde in einer so genannten „Ulbricht Kugel“ – ohne manipulierende Makroextratoren wie beispielsweise Linsenaufbauten zur Steigerung der Lichtausbeute.

OSRAM:
[quote style=“boxed“]Wir zeigen mit diesem Muster, dass flexible OLED bereits deutlich effizienter sein können als Halogenlampen[/quote]

Die Rekordergebnisse wurden im Rahmen des Förderprojektes TOPAS2012 erzielt. Das Verbundprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 13N10474) unterstützt die OLED-Forschung bei OSRAM. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung von OLED als Beleuchtung der Zukunft.

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