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Forschung nach neuen OLED Materialien unter Führung von Merck erfolgreich abgeschlossen

Nach drei Jahren intensiver Forschung auf dem Gebiet neuer, in löslicher Form prozessierbarer Materialien für OLEDs (Organische
Licht Emittierende Dioden) hat Merck zusammen mit zehn weiteren Partnern aus Industrie und von Universitäten das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Neue Materialien für OLEDs aus Lösung“ (NEMO) erfolgreich beendet. Die neu entwickelten Materialien können jetzt in großflächige OLED-Bauteile für z. B. Fernseher, beleuchtete Anzeigen und in Beleuchtung für Objekte oder Räume integriert werden. Sie sind vor allem für Druckprozesse geeignet,
die wegen ihrer hohen Materialausnutzung im Vergleich zu herkömmlichen Herstellprozessen mit Aufdampfmaterialien eine kostengünstigere Herstellung von OLEDs erlauben. Das Gesamtbudget des Projektes betrug 29 Mio. €. Merck führte das Konsortium aus elf Partnern an.

Merck entwickelte und testete in diesem Projekt neue, phosphoreszierende Materialien  für Rot-, Grün- und Blau-Anwendungen. Beispielsweise konnte die extrapolierte Lebensdauer auf 50% der Starthelligkeit (= Haltbarkeit im Einsatz) von grünen TriplettEmitter-Materialien von 10.000 h auf über 200.000 h erhöht werden bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz dieser Materialien von 30 cd/A auf über 70 cd/A (Candela/ Ampere) bei einer Helligkeit von 1000 cd/m².

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