Die Tastatur von Art.Lebedev ist fast fertig: Im Wired-Store in New York (USA) stellt das russische Designsudio bereits zwei Exemplare der Tastatur aus. Das Wired-Magazine hat im Jahr 2006 das Optimus-Keyboard (damals noch mit 103 Schwarz-Weiß-Tasten) auf den zehnten Platz seiner Vaporware-Liste gewählt.

Die ersten 200 Exemplare der ersten Produktions-Charge sollen bereits ausverkauft sein und werden zwischen Dezember 2007 und Januar 2008 ausgeliefert. Für die zweite Charge will Art.Lebedev verschiedene Varianten mit drastisch weniger OLED-Tasten anbieten, die sich immerhin aufrüsten lassen.Bislang hieß es, das komplett aus anpassungsfähigen OLED-Tasten bestehende Keyboard würde zu einem Preis von 1564,37 US-Dollar (1256,86 Euro) angeboten. Daran hat sich zwar nichts geändert, doch der Hersteller wird nun neben der Top-Version der “Optimus Maximus” nun auch drei abgespeckte Ausführungen verkaufen.

Im Gegensatz zur Vollausstattung verfügen die günstigeren Versionen über weniger konfigurierbare Tasten. Die Einsteiger-Tastatur um 371,40 Euro hat lediglich eine “aktive” Space-Taste.

Etri zeigt auf der Next Generation Computer Show in Seoul hauchdünne flexible OLEDs die in Kleidung integriert wurden.

Laut Etri brauchen die flexiblen Oleds sehr wenig Strom. In Zukunft werden wir jeden Tag auf unseren Shirts ein neues Motiv tragen können! –> Dank OLED 

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Die Canon Inc will die Mehrheit am japanischen Maschinenhersteller Tokki Corp in zwei Schritten übernehmen. Ziel der Akquisition sei, die Entwicklung bei den OLED-Displays zu beschleunigen, teilte der in Tokio ansässige Konzern am Dienstag mit. Tokki stellt unter anderem Maschinen für die Produktion von organischen LEDs her.

In einem ersten Schritt will Canon für 1,71 Mrd JPY eine 15,9%-Beteiligung an Tokki erwerben. Die Transaktion soll vom 14. November bis 12. Dezember erfolgen. Im Anschluss will Canon dann neue Aktien von Tokki im Wert von 5,92 Mrd JPY kaufen. Dadurch würde Canon ihren Anteil an Tokki auf 51,5% erhöhen.

Nov 13

Nokia 8800 Arte

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Nokia zeigt das neue Designer Handy Nokia 8800 Arte und benutzt für das Fashion-Gerät hochwertige Utensilien und Oberflächen. So bestehen die Gehäuse aus nahtlos ineinander übergehenden Stahl- und Glasoberflächen. Im Modell Sapphire Arte ersetzt ein echter Saphir die Auswahltaste. Zudem verpasste Nokia dieser Schale nicht nur Stahl- sondern auch Lederelemente.

Nokia zeigt ein neues Handy mit OLED-Display. Das Nokia 8800 Arte hat ein  Display mit 320 x 240 pixels, 2” OLED QVGA mit bis zu 16 Millionen an Board.

Das High-End Gerät hat eine 3.2 Megapixel Kamera mit einen 8 Fach digitalen Zoom mit an Board.
Es kann alle gängigen Musikformate abspielen AAC, eAAC+, MP3, MIDI, AMR, and WMA.

Nokia-8800-arte

In Yokohama wurde heute die FPD International 2007 eröffnet. Epson präsentierte ein langlebiges OLED, Samsung zeigt ein 14-Zoll OLED. CMEL zeigte gar ein 25-Zoll AMOLED Prototyp. Dennoch gibt es auch kritische Töne zu der OLED Technologie.

 Chen, Vizevorsitzender des Unternehmens, teilte auf der FPD International in Japan mit, dass AUO für die nächste Zeit keine Pläne für die OLED-Produktion hege. Man werde die Technologie und den Markt aber im Auge behalten.

Verglichen mit den Fortschitten bei LCDs seien die Fortschritte im Bereich der OLED-Technik sehr langsam, so Chen. Es sei noch mit zahlreichen Hürden zu rechnen, bis OLED-Displays kostengünstig für den Massenmarkt produziert werden könnten, unterstrich der AUO-Vize. Ob diese Einschätzung richtig ist wage zu bezweifeln. Alle der grossen Display Hersteller forschen und entwickeln an der OLED Technologie

Samsung SDI verkündete das die Cheonan Fabrik 1.5 Millionen Stück von den Active matrix organic light emitting diodes (AMOLEDS) ausstossen werde. Nächstes Jahr soll diese Fabrik 3 Millionen Stück liefern können.

Keine andere Firma kann so grosse Stückzahlen produzieren. LG Electronics schafft 100.000 Einheiten pro Monat.
Von Sonys XEL-1 werden 2.000 Stück pro Monat gefertigt. 

AMOLEDS sind nur 1/3 so breit wie LCDs und verbrauchen 60 Prozent weniger Energie. Weiters haben die Displays excellente Auflösungen. Jim Jae-UK CEO von Samsung Sdi sagt das seit 2005 500 Millionen Dollar in die Cheonan Fabrik investiert wurde.

Die Massenfertigung von 2-Zoll AMOLEDS auf einer 730×920 mm Glas Platte hat im September 2007 begonnen.
Wie berichtet will Samsung-Sdi ab 2008 3-7 Zoll Displays produzieren. Später 10-30 Zoll OLED-TV Screens. 

via Oled-display.net

Die Firma Rohm zeigt auf der CEATEC in Japan einen Prototyp eines kleinen Full Color OLED Display. Das Display ist kleiner als ein Fingernagel und misst jediglich 4 mm x 3 mm. Die Auflösung beträgt 320 x 240 Pixel so der Unternehmenssprecher Yasufumi Ueno.

Das Minidisplay soll bei Kameras als Bildsucher eingesezt werden so Rohm.

 Rohm zeigte noch einen Prototypen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel. Leider gibt es keine Angagen wann diese Displays verfügbar sein werden.

Kaum ein anderer Bereich der Unterhaltungselektronik entwickelt sich so rasant wie die Bildschirmtechnologie. Das Zeitalter der Röhrenfernseher ist noch nicht richtig vorbei, Plasma- und LCD-Fernseher haben ihren Siegeszug gerade erst begonnen, da formieren sich bereits die Verfolger. Für den Verbraucher wird es in den kommenden Jahren nur noch verwirrender.An vorderster Front der Verfolger stehen die so genannte SED-Technik (Surface-conduction Electron-Emitter Display) und die OLED-Technologie (Organic-Light-Emission-Diode). Beide haben einen Vorteil gegenüber heutigen LCD-Fernseher – sie brauchen keine stromfressende Hintergrundbeleuchtung.SED-Fernseher wollen Canon und Toshiba noch dieses Jahr verkaufen. Hier verhält sich im Prinzip jeder einzelne Leuchtpunkt des Schirms wie eine winzige Fernsehröhre. Sie strahlt also Elektronen auf eine Phosphorschicht und liefert so das bekannt brillante und farbtreue Bild, wie wir es von der traditionellen Röhre kennen.

Und hier, sagen Techniker, liegt auch noch das Problem in der Massenfertigung: Eine extrem genaue Fertigung und Ansteuerung der Bildpunkte muss sicherstellen, dass der gesamte Schirm gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Dunklere Ecken auf dem Fernseher würden die Kunden nicht akzeptieren. Seit neun Jahren versuchen Ingenieure weltweit, das Problem in den Griff zu bekommen.

Auf die OLED-Technik setzen Riesen wie Sony oder Samsung, die bereits OLED-Schirme in Mobiltelefone einbauen. Fernseher im Kinoformat gibt es aber noch nicht. Der Grund: Die Haltbarkeit der Technik liegt noch weit unter den im Schnitt 30 000 Stunden, die Fernseher heute schon bieten müssen.Spätestens 2007 will der Druckerhersteller Epson, mit „gedruckten“ OLED-Fernsehern zu günstigen Preisen den Markt aufrollen. Richtige Druckköpfe wie beim Farbdrucker werden die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau auf hundertstel Millimeter genau in vorbereitete Gitterraster spritzen. Wenn die Farbtropfen getrocknet sind und sich mit der Elektronik verbunden haben, wird noch eine Glasplatte zum Schutz aufmontiert.Das größte Problem, räumt Ramon Ollé, CEO and Chairman of Epson Europe, ein, ist die Lebensdauer der blauen Farbpigmente. Sie verbleichen nach sechs Monaten. Aber das muss und wird bis 2007 gelöst sein, gibt sich Ollé kämpferisch.

Der Reiz des Epson-Ansatzes: Es werden keine teuren Reinräume mehr benötigt, um die Farbtinte in die Gitterraster zu spritzen. Die Geräte können theoretisch extrem preisgünstig und individuell nach Maß gefertigt werden.

OLEDs werden aber nicht nur für die nachfolge von LCD und Plasma geeignet sein. Es werden viele neue neuartige Produkte realisierbar sein.

[handelsblatt.com]