ArcelorMittal, der weltweit größte Hersteller von hochwertigem Stahl, und Novaled, Technologie- und Materialanbieter im Bereich OLED (Organische Leuchtdioden), haben sich für ein neues OLED-Projekt zusammengeschlossen. Die Partner entwickeln seit 2006 OLEDs hoher Strahlungsleistung auf flexiblen Substraten für Beschilderungs- und Beleuchtungszwecke.
Durch den Einsatz von Stahlblechen von ArcelorMittal als Substrate können erstaunliche Eigenschaften für biegsame OLED-Anwendungen erzielt werden. Substrate aus Metall bieten mehrere Vorteile. Im Vergleich zu herkömmlichen Glasplatten sind sie robuster und langlebiger und können im Allgemeinen im Roll-to-Roll-Verfahren hergestellt werden. Diese Fertigungsmethode kann für die nachfolgende Inline-Verarbeitung zum Aufbringen der OLEDs angepasst werden, was eine Fertigung mit hohem Durchsatz und hoher Taktfrequenz ermöglicht. Im Rahmen dieser Kooperation bringt Novaled seine umfassende technische Erfahrung im Bereich hocheffizienter, stabiler OLED-Gerätearchitekturen und sein Know-how in der Werkstofftechnik bezüglich dotierter Transportschichten ein.
,,Wir suchen ständig nach neuen Wegen für die Innovation und die Entwicklung neuer Anwendungsbereiche, die unseren Stahlprodukten zusätzlichen Nutzwert verleihen. Wir halten OLEDs für sehr vielversprechend”, so Michel Beguin, General Manager des Industry Research Centre von ArcelorMittal. ,,Die Technologie von Novaled bietet uns den Vorteil einer effizienten Top-Down-Struktur, die optimal auf unser Metallsubstrat abgestimmt ist”.
,,Die RGB-OLEDs werden direkt auf herkömmlichen Stahlblechen verarbeitet. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass herkömmliches Stahlblech dank der Technologie von Novaled als reflektive Bodenelektrode verwendet werden kann”, fügt Jan Blochwitz-Nimoth, CTO von Novaled, hinzu. ,,Wir freuen uns sehr, ArcelorMittal bei der OLED-Entwicklung auf Metallblechen unterstützen zu können”.
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