Archive for September 2007

Eine neue Uhr von Diesel DZ7080 und die Lederband Version DZ7079 mit einen 1 linien Graufarben OLED Display. Das DZ7080 wird um die 215 Dollar kosten die Lederbandversion ab 136 Dollar.

Diesel-uhr

Mehr und mehr Produkte, die auf organischer Elektronik basieren, erscheinen im Markt. Die zweite Ausgabe der Roadmap der Organic Electronics Association (OE-A) gibt einen Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020. Die
Roadmap deckt sieben Anwendungen von Sensoren über Radiofrequenz-Tags bis zur Photovoltaik ab. Die Roadmap bewertet zudem Herstellungsprozesse und Materialien sowie die zu erwartenden technologischen Barrieren (Red Brick Walls).

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Organische Elektronik ist eine Plattformtechnologie und ermöglicht viele neue Anwendungen, die sich in ihren Produktspezifikationen jedoch stark unterscheiden. Diese Technologie befindet sich in einem frühen Stadium und steht
derzeit am Übergang von Laboraktivitäten zur Produktion. Daher ist es von besonderer Bedeutung, dass die in diesem Bereich tätigen Firmen zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen, welche Produkte erscheinen, welche Prozesse und Materialien benötigt werden und auf welcher Zeitskala dies zu erwarten ist. Hier setzt die OE-A Roadmap an.
Die OE-A Roadmap ist eine Kernaktivität der Organic Electronics Association – der führenden internationalen Interessenvertretung für organische und gedruckte Elektronik – und stellt die gemeinsame Ansicht der OE-A Mitglieder dar.
“Diese zweite Ausgabe der OE-A Roadmap unterstützt Industrie, öffentliche Hand und Wissenschaft bei der Planung ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und Produkte.
Gemeinsam mit Experten aus aller Welt und aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette werden wir die Roadmap regelmäßig aktualisieren und erweitern,“ sagt Wolfgang Mildner, Vorsitzender der OE-A.

 

Organische Elektronik basiert auf der Kombination von neuen Materialien – organischen und anorganischen - mit kosteneffizienten, großflächigen Herstellungsprozessen und eröffnet zahlreiche neue Anwendungen - dünn, leicht, flexibel und umweltfreundlich. Organische Elektronik ist der Schlüssel zur Herstellung und Integration einer Vielzahl von elektronischen Komponenten in kostengünstigen Rolle-zu-Rolle Prozessen. Intelligente Verpackungen, kostengünstige RFID (radio-frequency identification) Transponder, aufrollbare Displays, flexible Solarzellen, Einweg-Diagnosegeräte, interaktive Spiele oder gedruckte Batterien sind nur einige wenige Beispiele für zukünftige Anwendungsfelder der organischen und gedruckten Elektronik.
OE-A_PI_Demonstrator_2007-09-25_Deutsch.pdf
OE-A_PI_Vorstellung_Roadmap_2007-09-25_deutsch.pdf

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Der japanische TV-Hersteller Sharp kauft sich beim angeschlagenen Wettbewerber Pioneer ein, um seine Position bei Flachbildfernsehern zu stärken. Im Dezember wird Sharp im Rahmen einer Kapitalerhöhung 14,7 Prozent an Pioneer für 41,4 Mrd. Yen (254 Mio. Euro) übernehmen und steigt damit zu dessen größtem Aktionär auf.

Sharp will mit Pioneers Hilfe den Rückstand auf Sony bei superflachen Displays aus organischen Leuchtdioden (Oled) aufholen. Sharp und Pioneer wollen die entwicklung bei OLEDs nun gemeinsam vorantreiben Sony will bereits in diesem Jahr Oled-Fernseher verkaufen. Zudem hofft Sharp darauf, auch als Zulieferer für Autokonzerne ins Spiel zu kommen.

Der globale Wettbewerb und das Tempo des technischen Wandels haben eine halsbrecherische Geschwindigkeit erreicht”, sagte Sharp-Chef Mikio Katayama. “Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass man nicht mehr vorhersagen kann, was im nächsten Jahr, im nächsten halben Jahr oder in den nächsten drei Monaten passieren wird.”

OSD präsentiert ein neues AMOLED und geht damit in die Massenfertigung.
AMOLED ist nun soweit das man es von der Lebenszeit in Produkte verbauen kann so OSD. Das Display hat 2 Zoll und verfügt über eine Auflösung von 176×220 Pixel. Das Display hat eine unglaubliche Helligkeit und Farbtreue. Die Seitenablesbarkeit ist ebenfalls beeindruckend. Das OSD020AMCIF geht ab sofort in die Massenfertigung. Die genauen Masse sind 38×68.8×1.3 mm.
2-inch-amoled-osd

Das gummierte Gehäuse des neuen 2-GB-Players trotzt Wind und Wetter und steht in Rot, Blau, Grün, Orange oder Gelb zur Wahl. Den integrierten Rechner für den viel beschworenen Body Mass Index und die Stoppuhr werden natürlich vor allem körperbewusste User zu schätzen wissen. Dabei hat der inklusive Akku 33 Gramm leichte „Sports“ auch in Sachen Innenleben einiges zu bieten. Neben MP3-Dateien gibt er das weit verbreitete WMA-Format wieder und verfügt über ein integriertes Radio mit 20 Stationsspeichern, aus dem sogar direkt aufgenommen werden kann. Fünf Equalizer-Einstellungen für Pop, Rock, Jazz, Flat und Bass sorgen für gelungenen Musikgenuss. Weitere Features: ID3-Tag-Anzeige, einfarbiges OLED-Display, integrierter Lithium-Polymer-Akku für rund 18 Stunden Wiedergabezeit, USB-2.0- Highspeedanschluss und ein Mini-USB-Anschlusskabel.
Ab September werden die neuen Hama-Player für rund 60 Euro im Handel erhältlich sein.

via Pressemitteilung

Aixtron lieferte eine Gen 3.5-Beschichtungsanlage für die Herstellung flexibler Bildschirme an die britische Plastic Logic. Mit E-Paper in die Zukunft
Mit dieser Anlage will die britische Plastic Logic stärker im Markt für elektronisches Papier (E-Paper) Fuß fassen, einem Markt der in den nächsten Jahren stark wachsen soll. Die Marktforscher aus dem Hause NanoMarkets gehen in ihrer jüngsten Studie (07/2007) davon aus, dass der E-Paper-Markt im Jahr 2012 bereits ein Volumen von mehr als 2,0 Mrd. US-Dollar überschreiten wird. In den nächsten zwei Jahren bis 2014 soll sich dieser Markt dann sogar auf 4,0 Mrd. Dollar verdoppeln.Vor allem die Fähigkeit, hochqualitative Farb-Technologien zu realisieren und der Einzug der Technologie bei Mobiltelefonen dürfte der Technik auf die Sprünge helfen, glauben die NanoMarkets-Analysten. Allein durch die Einführung intensiverer und leicht lesbarer Farben dürfte die E-Paper-Technik zur ernsten Konkurrenz zu OLED- oder LCD-Displays aufsteigen, so die Marktanalysten.

Im Mobilfunkbereich hat sich die E-Paper-Technik Bereich im Einsatz bewährt. Hier ist zum Beispiel der US-Mobilfunkspezialist Motorola mit seinem Motophone am Start, das statt eines LED-Displays mit einem E-Paper-Bildschirm daher kommt. Der große Vorteil der E-Paper-Technik bei Handys ist der, dass die Zeichen und Zahlen auch bei größerer Sonneneinstrahlung vom Display abgelesen werden können. Daher soll bis 2014 allein der Mobilfunkbereich 763 Mio. Dollar zum gesamten E-Paper-Marktvolumen beisteuern, glauben die NanoMarkets-Experten.

www.aixtron.de

 Samsung SDI zeigte auf der IMID (International Meeting on Information Display) in Taegu Korea ein biegbares 4 Zoll Active matrix organic light emitting diode display. (AMOLED)

Das Display hat jediglich eine Breite von 0.25 mm. Das 4 Zoll grosse Display hat eine Auflösung von 480×272 mm. Weil das Display nur 0.25 Breite hat ist das Display sogar biegbar.

Laut Samsung kann der Prototype 16,7 Millionen Farben und 100% NTSC Color gamut. Der Kontrast liegt bei 1000:1, die Helligkeit bei 200 cd/m². Die Lebenszeit wird mit 20.000 Stunden angegeben.

Samsung zeigte ebenfalls ein 2.4 Zoll QVGA Modul mit einer Breite von 0,37 mm mit 260.000 Farben 100 Prozent NTSC Farb Gamut, Helligkeit 200 cd/m², Kontrast:10.000:1, Lebenszeit von 25.000 Stunden.

Das Display ist gross genug um z.b. in das Iphone, Ipod oder sonstige Geräte verbaut zu werden. Die Lebenszeit mit 20.000 Stunden erscheint mir auch als ausreichend.
OLED-Display.net

Samsung-sdi

Welche Anwendungen der organischen Elektronik sind zu erwarten, welche Herstellungsverfahren und Materialien werden benötigt, welche technologischen Barrieren sind zu überwinden? Die zweite Version der OE-A Roadmap für organische Elektronik gibt Antworten auf diese Fragen. Außerdem enthält die neue Broschüre der Organic Electronics Association (OE-A) Einleger mit gedruckter Elektronik sowie interaktiven elektronischen Papierkarten. Diese Neuheiten werden erstmalig auf der Organic Electronics Conference & Exhibition (OEC-07), die vom 24. bis 26. September 2007 in Frankfurt stattfindet, vorgestellt.

 Erste Produkte basierend auf organischer Elektronik – dünn, leicht, flexibel und kostengünstig herzustellen – kommen jetzt auf den Markt. Die OE-A, international führender Industrieverband für organische und gedruckte Elektronik, unterstützt ihre Mitglieder und diese junge Branche durch eine Informationsplattform, initiiert technische Kooperationen und informiert die Öffentlichkeit über diese neue Technologie.
Organische Elektronik zum Anfassen, das ermöglicht die neue OE-A Broschüre. Jedem Exemplar liegt ein Satz von organischen Elektronikkomponenten als Give-away bei, u.a. mit gedruckten Batterien, Displays, Radiofrequenz-Tags, Sensoren, Schaltern und Transistoren. Zusätzlich werden funktionale Demonstratoren, die eine Vielzahl von Komponenten auf flexiblen Kunststoffsubstraten kombinieren, vorgestellt. In diesen Projekten arbeiten die OE-A Mitglieder: Acreo, Agfa, BASF, COPACO, Fraunhofer IAP, H.C. Starck, HDM-Stuttgart, MAN Roland, Mitsubishi Polyester, plastic electronic, PolyIC, Thin Film Electronics und VARTA Microbattery zusammen. Interaktive elektronische Papierkarten von printed systems, eine weitere Beilage der diesjährigen OE-A Broschüre, ermöglichen den einfachen Zugang zum Internet - ein Beispiel für die das Zusammenwachsen der digitalen Welt mit der Welt des gedruckten Papiers.
Die aktualisierte und erweiterte zweite Version der OE-A Roadmap für organische Elektronik bietet einen Überblick über zukünftige Produktgenerationen sowie Anforderungen an Materialien und Technologien. Fundamentale Herausforderungen auf dem Weg zu einer Massenproduktion – „Red Brick Walls“ - wurden ebenfalls identifiziert.
“Die Roadmap und die technischen Projekte sind zentrale Themen der OE-A. Außerdem haben wir in den vergangenen 12 Monaten unsere internationalen Aktivitäten stark ausgebaut. Mit Veranstaltungen in Europa, Nord Amerika und Asien etabliert die OE-A ein globales Netzwerk für organische Elektronik,“ so Wolfgang Mildner, Vorsitzender der OE-A.
Die aktuellen Ergebnisse der OE-A werden in einem Plenarvortrag und einer Pressekonferenz am 25. September auf der OEC-07 vorgestellt.

Gleich zwei gute Gründe zum Feiern hat das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (Fraunhofer IPMS): Heute werden die Erweiterung des Instituts und der neue Reinraum eingeweiht. Außerdem gibt das Fraunhofer IPMS den Startschuss für das Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden (COMEDD). Insgesamt geht es um Investitionen in Höhe von 75 Millionen Euro. Der neue Reinraum umfasst vier Ebenen mit 1500 m² Reinraumfläche. Dort können auf 150 mm Siliziumsubstraten Mikrosysteme und CMOS-Schaltkreise entwickelt und hergestellt werden etwa für Mikrospiegel oder Laserprojektoren. In die Modernisierung und Erweiterung des Fraunhofer IPMS sowie in den Bau des neuen Reinraums einschließlich moderner Ausrüstung haben EU, Bund und Land 50 Millionen Euro investiert. Knapp zwei Drittel der Kosten trug die EU. Bund und Land steuerten je 20 Prozent bei. »Wenn wir die Innovationskraft Deutschlands stärken wollen, dann brauchen wir auch eine moderne und leistungsstarke Infrastruktur wie hier in Dresden«, so Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, bei der Einweihung der Erweiterungsbauten Das Fraunhofer IPMS gehört schon heute zu den weltweit führenden Adressen für Forschung und Entwicklung von Mikro-Elektro-Mechanischen Systemen (MEMS) und Mikro-Opto-Elektro-Mechanischen Systemen (MOEMS). »Durch das Angebot, eine Technologieentwicklung bis zur Pilot- und Vorserie zu bringen, werden Forschungs- und Entwicklungskooperationen für Industriepartner und Ausgründungen aus dem Institut noch interessanter«, erwartet Prof. Hubert Lakner, Leiter des IPMS.

Welche besondere Bedeutung Fraunhofer Institute für den Wirtschaftsstandort Dresden haben, macht Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange deutlich: »Spitzeninstitute wie das Fraunhofer IPMS geben der High-Tech-Industrie in Sachsen wichtige Impulse. Diese angewandte Forschung ist unsere Schnittstelle für die Zukunft, denn sie schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung. So hat sich die MicroEmissive Displays Ltd. aus Edinburgh entschieden, ihre Minibildschirme auf OLED-Basis in Dresden herzustellen - wegen der Kompetenz des Fraunhofer IPMS«. Seine Expertise im Bereich Organische Leuchtdioden (OLED) will das Fraunhofer IPMS noch weiter ausbauen. Heute wird der Startschuss gegeben für das »Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden« (COMEDD). »Mit COMEDD etablieren wir ein europaweit führendes Zentrum für organische Halbleiter, das produktnahe F&E und die Umsetzung der Forschung in die Pilotfertigung ermöglicht«, sagt Prof. Dr. Karl Leo vom Fraunhofer IPMS. In das Center investieren EU, Land und Bund bis 2009 25 Millionen Euro. OLEDs gelten als aussichtsreicher Kandidat für eine neue Generation extrem dünner und leichter Flachbildschirme und Beleuchtungen. »COMEDD bietet moderne Infrastruktur für Forschung und Pilot-Fertigung. So kann die technologisch anspruchsvolle Entwicklung auf dem Gebiet organischer Leuchtdioden, Mikrodisplays und organischen Solarzellen auch gegen die Konkurrenz aus Asien bestehen«, erläutert Leo. Das kommt vor allem deutschen und europäischen Unternehmen zu Gute. »Philips wird von seiner strategischen Partnerschaft mit dem Fraunhofer IPMS profitieren. Mit dieser Investition stärkt die Fraunhofer Gesellschaft die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden in Europa und auf den Weltmärkten«, sagt Dr. Joseph Pankert, Vice President und CTO der Philips Special Lighting Applications. Die neuen Räume des Fraunhofer IPMS können alle interessierten Bürger am Samstag, dem 15.09.2007, ab 13:00 Uhr besuchen. Dann öffnet das Institut aus dem Dresdner Norden seine Labore und bietet eine Schnuppertour durch seine Reinräume.
Pressemitteilung

Oleds sind im kommen DisplaySearch hat in seiner neuen Studie festgestellt das sich OLEDs bei
bei Handys, MP3-Playern und in Autokonsolen wegen der besseren Bildqualität gegenüber gleich großen LCDs immer mehr durchsetzen. Der OLED-Absatz für Handy-Sub-Displays ist auf Jahresbasis um 16 Prozent gestiegen, der für Kfz-Audio um 35 Prozent und der für Industrie-Displays sogar um 295 Prozent. 70,9 Prozent aller OLEDs werden als Handy-Sub-Displays verbaut, weitere 4,5 Prozent als Handy-Haupt-Display und 17,5 Prozent in MP3-Playern.

Im zweiten Quartal 2007 wurden weltweit 19,8 Millionen OLEDs verkauft, ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz stark sinkender Durchschnittspreise sind die Umsätze immerhin noch um 13 Prozent auf 123,4 Millionen US-Dollar gestiegen. Die Top 5 bei den OLED Display Verkäufen sind folgende Firmen: Samsung SDI, Pioneer, Ritdisplay, LG-Electronics, TDK.

DisplaySearch zufolge werden Active-Matrix-OLEDs, seit Q2/07 verfügbar, dem Markt 2008 ein Umsatzwachstum von 117 Prozent bescheren. Ein Grund dafür ist klar die AMOLED Produktion wurde von Samsung-SDI und Emagin aufgenommen.

Ganzer Report zu finden bei DisplaySearch