Archive for Dezember 2006

Neuigkeiten rund um die Optimus-103 Tastatur von Lebedev. Er veröffentlichte auf seinem Blog dass er rund 20 OLED Hersteller anfragte bezüglich Preis und machbarkeit. Lebedev sagte das jediglich 5 Hersteller anworteten. Das liegt wohl an der ungewöhnlichen Anwendung. Lebedev hat 1 OLED Hersteller ausgewählt und die Produktion der Tasten wird im Jänner 2007 gestartet. Die Produktion wird ca. 8-10 Wochen dauern. Die OLED Tasten haben folgende Spezifikation: 32×32 pixel, 9×9 mm aktive Fläche, 65K Farben.
[via oled-display.net]

Toshibas President Atsutoshi Nishida das die active matrix oled Display (AMOLED) das Potential hat erfolgreich am Markt zu sein. Toshiba investiert in polycrystalline Si (p-Si) TFT line bei Toshiba Matsushita Display Technology. Amoleds werden in den nächsten Jahren in den Grössen von 3 bis 4 Zoll verfügbar sein. Es ist aber unmöglich 40 Zoll AMOLED in den nächsten 2-3 Jahren marktreif zu bringen. Es sei sogar schwierig AMOLED Tv bis 2015-2016 zu realisieren.
Eine wichtige Aussage sagte Nishida auch zu den SED Displays. SED ist nicht für den Consumer Markt vorgesehen. SED TV kann preislich nicht mit LCD oder Plasma mithalten. SED Monitore werden im Broadcastbereich und in der Industrie platziert werden.
[via oled-display.net]

Tokyo investiert kräftig in ein RFID Großprojekt. 10.000 RFID OLED-DIsplays sollen die Orientierung in Toyko erleichtern.
Anfang Dezember begann die Verteilung der RFID-Tags und WLAN-Transmitter im Ginza-Distrikt. Von Ende Januar 2007 bis Ende März 2007 wird dann der Feldversuch laufen. Die verwendeten Lesegeräte verfügen über ein berührungsempfindliches 3,5-Zoll-OLED-Display und unterstützen neben RFID diverse Standards für die drahtlose Datenübertragung.Die Federführung für das Projekt liegt beim Tokio Ubiquitous Computing Technology Center, einem Joint-Venture, das von der japanischen Regierung und diversen großen Konzernen wie Fujitsu, NEC, Hitachi und NTT getragen wird. Unterstützt wird das Projekt von der Tokioter Stadtregierung und dem Ministerium für Landwirtschaft, Infrastruktur und Transport (MILT). Ähnliche Versuche finden in ganz Japan statt.
[golem.de] [oled-display.net]

cdt
Cambridge Display hat die in Kalifornien-gegründete folgende Sierra Inc., ein Chipdesigner der sich auf OLED Treiber spezialisiert hat  für $1.6m gekauft. Die Firma sagte in einer Aussendung, daß der Erwerb ein Teil seiner Strategie war. Der Kauf liefert an CDT ein erfahrene organische lichtemittierende Dioden (OLED) Chip-Designer Mannschaft. CDT das Polymer-Plastik OLEDs für Gebrauch in den flache Verkleidung Anzeigen und in anderen Anwendungen entwirft und entwickelt, verkündete das Abkommen spät am Freitag Abend.
[via oled-display.net]

Die Leucht-Revolution steht erst noch bevor

Ziel der BMBF-Förderung in diesem Bereich ist die Weiterentwicklung Organischer Leuchtdioden (abgekürzt: OLED für Organic Light Emitting Device). OLED sind Beleuchtungselemente, die aus hauchdünnen organischen Schichten - ähnlich wie Plastikfolien - bestehen. Anders als herkömmliche Plastikfolien bestehen diese Schichten aber aus organischem Material, das leuchtet, sobald ein schwacher Strom hindurchfließt. Die Bauweise aus Folienschichten erlaubt es, aus OLED nicht nur sehr flache Bauelemente herzustellen, sondern auch flexible Folien für große Flächen. Das Ziel ist daher, Lichtquellen zu erforschen, die in einiger Zeit als “leuchtende Tapete” angebracht werden können. Solche großflächigen Beleuchtungskörper haben das Potenzial, viele Beleuchtungskonzepte zu revolutionieren, denn flexible Leuchtfolien ließen sich überall aufkleben und könnten Lampen zu einem integralen Bestandteil von Räumen werden lassen.

Noch ist die Forschung aber nicht soweit; im Laden gibt es OLED-Leuchtechnik noch nicht zu kaufen. Im Vergleich zu Neonröhren oder Energiesparlampen ist die Lebensdauer von OLED-Folien noch nicht überzeugend. Auch ihre Herstellung ist noch kostspieliger als die von Glühbirnen. In dem Förderschwerpunkt des BMBF, bei dem 18 Universitäten und Forschungsinstitute und 32 Unternehmen beteiligt sind, wird an Lösungen für diese Probleme gearbeitet. Die Motivation ist groß: Beim Energieverbrauch sind OLEDs mindestens ebenso sparsam wie LEDs. Mit seinem Förderprojekt leistet das BMBF darum einen wichtigen Beitrag zum erklärten Ziel, bis 2020 die Energieproduktivität im Vergleich zu 1990 zu verdoppeln.

OLED - die Displays der Zukunft

Leuchtende Folien sind aber nicht allein für Beleuchtungszwecke interessant. OLED-Folien lassen sich auch als Displays verwenden und werden als möglicher Nachfolger für die heutigen Handydisplays und Flachbildschirme gehandelt. Eine Forschergruppe an der Technischen Universität Dresden entwickelte in einem vom BMBF geförderten Projekt erstmals niedermolekulare OLEDs, die schon bei einer Spannung von 2,5 Volt die nötige Helligkeit für Bildschirmanwendungen lieferten. Der Vorteil der neuen Lichtquellen: Sie benötigen deutlich weniger Energie als bisher verfügbare Leuchtdioden. Ziel des Projektes war es, durch kontrollierte Veränderung organischer Materialien OLEDs mit niedriger Betriebsspannungen bei gleich bleibender Effizienz und Lebensdauer herzustellen.

Erste Handys und MP3-Player mit OLED-Displays sind bereits auf dem Markt, ebenso wie Autoradios und Industriedisplays. Bereits 2005 präsentierte ein Hersteller ein 40 Zoll großes OLED-Display. Schon in 10 Jahren könnten großflächige OLED-Displays die heutigen Flachbildschirme zu einem beträchtlichen Anteil ersetzt haben. Experten gehen davon aus, dass dieser Markt von heute 500 Millionen Dollar pro Jahr in den nächsten fünf Jahren auf voraussichtlich 5 Milliarden Dollar pro Jahr wächst. Die Ergebnisse aus der BMBF-Projektförderung haben dazu geführt, dass in Deutschland nicht nur an dieser Zukunftstechnologie geforscht wird, sondern dass OLED-Displays auch hierzulande hergestellt werden - und nicht nur in Fernost.

OLED-Displays versprechen noch weitere Energieeinsparungen. Weil die Anzeigen von OLED-Displays selbst leuchten, brauchen sie drei bis fünf mal weniger Strom als klassische Beleuchtungselemente. Mobile Geräte mit OLED-Displays können deutlich länger mit einer Akkuladung durchhalten.

Mit LEDs und OLEDs entstehen vielfältige neuartige Anwendungen für die Licht- und Displaytechnologie, die bisher unmöglich schienen. Sie tragen dazu bei, den Wunsch nach mehr Licht während der dunklen Wintermonate mit der Schonung von Umwelt und Ressourcen in Einklang zu bringen.
[via BMBF]

Das israelische Unternehmen Lumus hat eine transparente Brille entwickelt, die ein für andere Personen unsichtbares Display integriert. Der Brillenträger kann weiterhin das Gegenüber betrachten und gleichzeitig grafische Informationen wie Bilder und Videos vor seinem Auge abspielen lassen. Die bisher nur aus Filmen wie “Mission Impossible” bekannte Technologie soll bereits 2007 auf den Markt kommen. Einem größeren Publikum sollen die futuristischen Brillengläser auf der kommenden Consumer Electronics Show in Las Vegas Anfang nächsten Jahres vorgestellt werden.

Seit fünf Jahren feilt das Unternehmen an der Umsetzung der Technologie und hat diesbezüglich bereits über 30 Patente angemeldet und 70 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Beim letzten Prototyp konnte die VGA-Auflösung bereits auf 640 x 480 Pixel gesteigert und das Gewicht des gesamten Headsets auf unter 50 Gramm reduziert werden. Bei der Lumus-Lösung kommt ein winziger Videoprojektor zum Einsatz, der bei der Brillenfassung angebracht ist. Über ein kompliziertes Linsen- und Prismensystem des durchsichtigen Displays landet das Bild schließlich vor dem Auge des Betrachters. Durch die kurze Distanz zwischen Auge und Brillenglas und entsprechender Vergrößerungstechnologien soll das integrierte Display ein Bild produzieren, das einem 60-Zoll-Bildschirm aus drei Metern Entfernung entspricht.
[ganzer Artikel computerwelt.at]

Laut einem neuen Bericht von www.nanomarkets.net wird sich der Markt mit organischer Elektronik vervielfachen. So schreibt Nanomarket das sich Produkte wie OLEDS, organische thin-film transistor und andere elektronische Produkte mit organischen materialien von 1,4 Milliarden Dollar 2007 bis zu 19.7 Milliarden Dollar im Jahr 2012 wachsen wird.
Nähere Details zum Bericht bei http://www.oled-display.net/oled/new-nanomarkets-report-says-organic-electronics-market-to-reach-197-billion-by-2012/

Nach heftiger Kritik an den geplanten s/w Tasten der Optimus-103 Tastatur, entschied sich Art. Lebedev nun doch für färbige OLED Tasten. In seinem Blog beklagt sich Lebedev dass es sehr schwer ist die richtigen OLEDs für seine Tasten zu finden. Die meisten OLEDs sind vor allem auf den Markt für Mobiltelefone und MP3-Player zugeschnitten. Art.Lebedev erwartet, dass jedes der OLED-Displays rund 10 US-Dollar kosten wird. Derzeit befindet sich das Studio noch in Verhandlungen und will nächste Woche einen Hersteller auswählen.
[via golem.de]
oled-tasten

Sony positioniert sich neu und setzt ab sofort auf die OLED Technik für die nächsten Bildschirmgenerationen.
Sony wird die Field Emission Technologies Abteilung künftig in einer eigenen Firma unterbringen.
[mehr dazu]

Laut X-bit labs wird Lebedevs Optimus-103 Tastatur nun doch mit Farb OLED Tasten ausgestatten. Nachdem der Preis von 1200 Dollar und Kritik laut wurde, denkte Lebedev um und stoppte die Vorbestellungen. Nun werden erst im Februar 2007 erste Vorbestellungen aufgenommen.Statt dessen will man den Fokus nun wieder auf die ursprüngliche Version mit farbigen OLEDs legen.Schön langsam wird das ganze hin und her undurchsichtig. Bin gespannt was und wie sich technisch noch ändern wird.

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