Archive for August 2006

dioVision entwickelt für flexible OLED-Displays neue, dreidimensionale Bilddarstellungs-Arten und Anwendungen mit verblüffenden Raumeffekten. In der Wirkung vergleichbar mit den hohl gewölbten Leinwänden der bekannten Disney-Attraktionen. Durch die spezielle räumliche Bilddarstellung von dioVision wirken Bilder auf uns emotional, “wie live mit dabei zu sein”.

Die dioVision-Stereopsis-Konstruktion bewirkt, dass Bilder realistisch, wie die Wirklichkeit, wahrgenommen werden. dioVision nutzt dafür den weltweit besten Computer den es derzeit gibt! Das menschliche Gehirn. Der Mensch denkt räumlich! Der Blickfang dioVision bietet ein vollkommen neues Raum-Sehgefühl. In Europa, Japan und USA wurden bereits Patente angemeldet und auch der Begriff „dioVision” als internationales Marken- und Waren-Zeichen geschützt.

Der “dioVision-Raumeffekt” wird u. a. durch die Biegsamkeit der OLED-Displays arrangiert. Beispielsweise sind bei einem Mediaplayer Gehäuse und OLED-Display im Ruhezustand platzsparend flach. Im Gebrauch kann das flexible Display bei Bedarf konkav gekrümmt werden und der besondere dioVision-Effekt wird ermöglicht. Das emotionale Erlebnis von dioVision wird die erfolgreichen OLED-Display-Anwendungen in den Massenmärkten von Handy, PDAs, Digitalkameras, Camcorder, TV / Home-Cinema in den kommenden Jahren noch wesentlich beschleunigen.

OLED als flexible Leuchtfolie wird auch die Beleuchtungstechnik revolutionieren. Zum Beispiel die konventionelle Display Technik für hinterleuchtbare Printmedien, wie AD-Specials, Lichtbild Karten, Marketing Tools, Werbedisplays, Citylights, etc.. Hierbei wird die Anwendung von dioVision das Potential der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung deutlich erhöhen. Ein zusätzlicher Vorteil und wichtiges Argument für Unternehmen, frühzeitig auf das neue Medium umzustellen.

Zwei weitere nationale dioVision Patentanmeldungen werden noch 2006, innerhalb der Prioritätsfrist, international angemeldet. Hierzu wird jetzt Investoren und Partnern die Möglichkeit geboten, sich am weltweiten OLED-dioVision-Geschäft zu beteiligen und grundlegende Rechte zu sichern.

www.diovision.de

 diovision

Forscher am Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden haben organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt, die mit einer errechneten Lebensdauer von zehn Millionen Stunden einen neuen Rekord markieren. Die bisherige Bestmarke einer amerikanischen Firma lag bei 1,5 Millionen Stunden. “Die Lebensdauer von Leuchtdioden ist deshalb so relevant, weil sie mit zunehmender Helligkeit abnimmt. Um in Zukunft auch weitaus hellere Leuchtdioden entwickeln zu können, ist vorsorglich eine möglichst hohe Lebensdauer entscheidend”, erklärt Karl Leo, Direktor des IAPP.
Momentan sind die Dioden im Verhältnis etwa so hell wie ein Computerbildschirm. Darüber hinaus ist der Stromverbrauch sehr niedrig und der Wirkungsgrad, die Umsetzung von elektrischer Energie in Licht, mit elf Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei einer Glühlampe (fünf Prozent). Die Forscher wollen OLEDs so weiterentwickeln, dass sie künftig eine energiesparende Variante der Raumbeleutung darstellen. Zurzeit würde man für die Beleuchtung eines 20 Quadratmeter großen Raumes etwa einen Quadratmeter OLEDs benötigen.

Um dieses Ziel zu erreichen müsste die Helligkeit der Leuchtdioden um den Faktor zehn erhöht werden, so Leo. “Bei der Farbe Rot hätten diese OLEDs noch immer eine Lebensdauer von 100.000 Stunden. Bei Weiß, das für die Beleuchtung notwendig wäre, ist die Herstellung schwieriger”, meint Leo. Hier sei noch einiges an Forschungsarbeit zu leisten. Er geht jedoch davon aus, dass es sich dabei um eine Frage von ein bis zwei Jahren handelt.

“Künftig sollen organische Leuchtdioden Flüssigkristallbildschirme ablösen”, ergänzt Karsten Walzer, Leiter der für die OLED-Entwicklung zuständigen Arbeitsgruppe. Bildschirme mit OLEDs sind energiesparender und zudem heller. Außerdem benötigen die Dioden sehr wenig Platz in Displays, und der Betrachtungswinkel spielt keine Rolle.
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Der taiwanische Hersteller Transcend hat Anfang des Monats den MP3-Player T.sonic 530 mit Karaoke-Funktion präsentiert. Das Gerät unterstützt alle gängigen Musikformate wie MP3, WMA und WAV, zudem ist es mit einem textfähigen OLED-Display ausgestattet, von dem der Benutzer die Liedtexte ablesen kann. Der 22 Gramm leichte MP3-Player verfügt über ein digitales Diktiergerät und ein UKW-Radio, in dem sich 20 Sender abspeichern lassen.Die USB-Schnittstelle des T.sonic 530 dient nicht nur zum Übertragen von Musik- und Datendateien, sondern gleichzeitig als PC-Schlüssel. Das Gerät bietet sechs unterschiedlichen Equalizer-Funktionen und unterstützt zwölf verschiedene Benutzersprachen. Die Spielzeit soll laut Hersteller bei 15 Stunden liegen. Der T.sonic 530 ist ab sofort in einer 512-Megabyte- oder 1-Gigabyte-Variante verfügbar.

transcend

Merck KGaA treibt die Entwicklung seiner OLED-Technik voran. “Wir planen intern, Ende des Jahres erste kommerzielle Produkte zu verkaufen”, sagte Edgar Böhm, Direktor der Division für Flüssigkristalle und OLEDs der “Financial Times Deutschland”.

Bereits angekündigt hatte das im MDAX notierte Familienunternehmen Merck KGaA eine Pilotserie mit den neuen Materialien und Bauteilen, die ab Anfang 2007 erhältlich sein soll. OLED sind Lampen aus organischen Materialien, die Licht emittieren. OLEDs werden bisher als superflache Displays in Digitalkameras und Handys eingesetzt. Konkurrent Konica Minolta hatte am Freitag angekündigt, Anfang 2007 eine OLED-Lampe auf den Markt bringen zu wollen.

Technisch gesehen sind OLEDs den bislang üblichen Flüssigkristallbildschirmen überlegen. Da OLEDs selbst leuchten, verbrauchen sie weniger Strom und die Bildschirme können flacher gefertigt werden. Die Darmstädter Merck ist bisher führend in der Herstellung von Flüssigkristallen für Flachbildschirme und Handys. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Merck in der Sparte Flüssigkristalle den Umsatz um 27 Prozent auf 739 Millionen Euro.Licht emittierende OLEDs sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Quelle

Konica Minolta kündigte am vergangenen Freitag als erstes Unternehmen weltweit an, Anfang 2007 eine OLED-Lampe auf den Markt zu bringen, die so hell leuchtet wie eine Leuchtstoffröhre.Das von Konica Minolta vorgestellte Display bietet eine Leuchtkraft von 1000 Candela pro Quadratmeter. Die Lebensdauer soll rund 10000 Stunden betragen. Mit seinen 64 Lumen pro Watt soll es vor allem als Handy-Display zum Einsatz kommen. Durch die Anpassung der Lichtfarbe kann das neue OLED-Display Glühbirnen und Leuchtstoffröhren imitieren.Organische Leuchtdioden sollen die Display-Technik revolutionieren. Im Unterschied zu herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen kommen aus OLEDs zusammengesetzte Displays ohne eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung zurecht, was die Leistungsaufnahme verringert.

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Auch wenn Samsung in Oberschöneweide in den vergangenen Monaten Kapazitäten abgebaut hat, ist das Unternehmen immer noch am Standort präsent. In Oberschöneweide besteht weiterhin ein Forschungszentrum und ein Servicecenter für Plasmadisplays für Europa mit derzeit etwa 50 Mitarbeitern. Davon beschäftigen sich 15 Mitarbeiter in der Forschungsabteilung mit drei Schwerpunktprojekten: Forschungen zu organischen Transistoren, der OLED- Forschung und der Brennstoffzellenforschung. OLED - organic light-emitting diode - sind Leuchtdioden aus organischen halbleitenden Polymeren oder kleinen Molekülen. Sie sind in der Herstellung letztlich kostengünstiger als anorganische LEDs oder auch LCDs und werden als Nachfolger heutiger LCD Displays ge handelt. Die Forschungsabteilung von Samsung übernimmt am Standort Oberschöneweide Aufgaben in der Materialforschung.

Zusammen mit Kooperationspartnern, die Materialkomponenten liefern, ist es ihr Ziel, OLEDs zu entwickeln, die den derzeitigen Stand der Technik übertreffen. In den Laboren in Oberschöneweide werden vor allen Dingen vorhandene Materialien Tests unterzogen, um sie später für die Produktion zu qualifizieren.Samsung kooperiert in diesem Bereich mit europäischen Chemieunternehmen und wissenschaftlichen Institutionen. Der Standort Deutschland für die Entwicklung der OLED-Technologie wurde von Samsung ganz bewusst ausgewählt. Die Kompetenzen gerade in der chemischen Industrie sind hierzulande so gut, dass es gelte, die lokale Nähe zu nutzen, um die Entwicklungszyklen schneller voranzu treiben. Es bestehen auch Kontakte zu Unternehmen und Institutionen aus Adlershof und der Wuhlheide, die in den nächsten Monaten weiter vertieft werden sollen. OLEDs aus der Herstellung von Samsung werden später zum Beispiel in Handys zum Einsatz kommen. Großer Vorteil in dieser Anwendung: OLED-Displays sind heller und mit geringerem Leistungsaufwand in den Geräten zu betreiben. Prototypen existieren bereits. Ein weiteres Einsatzfeld sind TV-Applikationen. Hier kommt besonders zum Tragen, dass OLEDs ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen und des wegen weniger Energie benötigen.
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Durch ein neues Tintenstrahl-Druckverfahren, mit dem bis zu 200 ppi (Pixel per inch) für polymere Organische Leuchtdioden (P-OLED) aufgetragen werden können, ist nun der Weg frei für eine neue Generation hochauflösender Displays, melden die Forscher von Cambridge Display Technology und der Litrex Corp (Pleasanton, Californien / USA).Einsatzgebiete könnten kleine bis mittelgroße Displays sein, bei denen die Anwender nach anspruchsvollerer Darstellung der Inhalte verlangen – sowohl im Informations- als auch im Unterhaltungsbereich. Die Entwicklung soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden.

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Foto:Litex corporation

Der MP3-Player MusicTower von dnt ist mit einem Kartenslot für MicroSD-Speicherkarten ausgestattet, so dass der interne Speicher von einem oder zwei Gigabyte nach Belieben erweitert werden kann. Ein eingebautes Radio soll für musikalische Abwechslung sorgen, zudem verfügt das Gerät über eine Diktierfunktion. Der Player spielt Dateien im MP3- und WMA-Format (auch mit DRM) ab. Das mehrfarbige OLED-Display informiert über Song- und Batteriedetails.

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LG Electronics hat mehr organische LEDs ausgeliefert als Samsung und andere Konkurrenten - die relativ neue Displaytechnik ist zur Anzeige der Wahl für Mobiltelefone geworden und schickt sich an, auch bei PDAs die LCD-Displays abzulösen.

LG Electronics hat 4,5 Millionen OLEDS im 2 Quartal 2006 die Marktführerschaft in diesem Segment eingenommen. Damit hat LGE dir Spitzenrolle von Samsung abgelöst.Erwartet wird, dass LG seine Position durch die angekündigte Massenproduktion von Active-Matrix(AM)-OLEDs zu festigen versucht.
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Mit Hilfe neuer Technologien werden immer leistungsfähigere Flachbildschirme kreiert, die den schwergewichtigen und voluminösen Bildschirmen in Fernsehgeräten und Computermonitoren in immer stärkerem Maße Paroli bieten.

Ja – flache Bildschirme sind längst ein weltweiter Verkaufsschlager geworden. Der Trend geht einfach weg von großvolumigen Monitoren, die den Schreibtisch versperren, oder von Fernsehgeräten, die allein durch ihre massige Präsenz das Wohnzimmer beherrschen. Nachdem die Computer, ob mobil oder stationär, bereits fest in der Hand der „Flachen“ sind, rollen diese nun zunehmend auch den Markt der TV-Geräte auf. Deshalb wachsen die Umsätze in diesem Geschäftssegment nach Analysen von iSuppli und Stanford Resources um etwa 14 Prozent pro Jahr.

In absoluten weltweiten Zahlen bedeutet das einen Anstieg für Display-Komponenten von 52 Milliarden Dollar im Jahr 2002 auf rund 88 Milliarden Dollar in 2006. Noch sind die Dünnfilmtransistor-Liquid Cristal Displays (TFT LCDs) die deutlich dominierende Technik, ihr Anteil am gesamten Display-Markt steigt von 44 Prozent (2002) auf 57 Prozent in 2006. Aber die Organischen Leuchtdioden (Organic Light Emitting Diodes, OLEDs), die auf Polymeren beruhen, sind stark im Kommen: Sie stellen die mit Abstand am stärksten wachsende Display-Technologie - mit einer Rate von 79 Prozent!

Allerdings findet dieses Wachstum in erster Linie zunächst bei kleinen Anwendungen wie Handys und Gameboys, Kameras oder Systemen im Automobil statt. Deshalb haben in einer Prognose von Stanford Resources für 2006 die OLEDs erst einen Anteil am gesamten Flachdisplay-Geschehen von gerade einmal zwei Prozent. OLEDs sind die Materialien für die Displays von übermorgen. Die Hauptanwendungsgebiete bilden zunächst die Bereiche Handys (inkl. Subpanels) mit einem Marktanteil von über 50 Prozent, PDAs (rund 16 Prozent), Digitalkameras und Camcorder.

“Bereits über 100 Elektronik-Unternehmen weltweit entwickeln OLED-Display-Technologien, um einen Markt zu bedienen, der sich jährlich mehr als verdoppelt“, erklärt Prof. Dr. Michael Heuken, Vizepräsident für Forschung & Entwicklung bei AIXTRON AG (Aachen). AIXTRON ist nach Angaben von VLSI Research Inc. Weltmarkt- und Technologieführer bei Halbleiter-Epitaxieanlagen zur Herstellung für Verbindungs-Halbleiter mit einer installierten Basis von über 650 Systemen – also ein echtes „Schwergewicht“, dessen Aussagen eine entsprechende Bedeutung zukommt. Nach Prognosen der Marktforscher von Display Search, wird dieser OLED-Markt im Jahr 2007 bereits ein Volumen von 2,8 Milliarden US-Dollar haben, was mit der Aussage von Stanford Resources (1,8 Milliarden Dollar für 2006) durchaus korrespondiert. Auch eine vergleichbare Zahl von Arbeitsgruppen an Universitäten und in Forschungsinstituten beschäftigt sich intensiv damit, die Grundlage von Organischen Leuchtdioden zu erforschen, weiter zu entwickeln und einer kommerziellen Nutzung zuzuführen. Kein Zweifel, dass das innovative Polymermaterial zu den spannendsten Forschungsgebieten an der Schnittstelle zwischen Chemie und Elektronik gehört.

Die Organischen Leuchtdioden erzeugen Licht direkt aus elektrischem Strom. Dieses Phänomen wird als Elektrolumineszenz bezeichnet. Die Leuchtdioden bestehen aus Nanometer dicken Schichten organischer Halbleiter und organischer Farbstoffe. Je nach ihrer chemischen Struktur können sie Licht in allen sichtbaren Farben erzeugen. Diese Materialien werden zwischen zwei elektrische Kontakte eingebettet. Wenn Strom durch das Bauelement fließt, geben die elektrischen Ladungsträger ihre Energie an die organischen Moleküle ab, die diese wiederum in Licht umwandeln.

Bedingt durch ihre Funktionsweise sind OLEDs energiesparender als Flüssigkristalldisplays (LCDs) und deshalb besonders auch für mobile Anwendungen geeignet. Ihre gute Farbsättigung und der große Betrachtungswinkel machen sie besonders ergonomisch. Die organischen Farbstoffe lassen sich großflächig auf leichte und flexible Träger wie z.B. Kunststofffolien aufbringen.

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