Archive for August 2006

Genau 17 High-Tech-Sektoren von Nanotechnologie bis zur Sicherheit hat das Ministerium definiert. Dicke Batzen der Fördersumme werden in die Bereiche Raumfahrt (3,7 Mrd.), Energie (2 Mrd.) sowie Information und Kommunikation (1,2 Mrd.) gesteckt.

Ein konkretes Beispiel für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft: Organische Leuchtdioden (OLED) können Strom effizient in Licht verwandeln. Sie sind flexibel, flach und großflächig herstellbar. Diesen Leuchtdioden werde ein „Marktpotenzial in Milliardenhöhe“ vorhergesagt, heißt es in dem Strategiepapier des Ministeriums. Das Ministerium stellt nun 100 Millionen Euro zur Verfügung, damit das Produkt Marktreife erlangt. Deutsche Unternehmen hätten zugesagt, bei gutem Ergebnis weitere 500 Millionen Euro zu investieren, um eine OLED-Fertigung in Deutschland aufzubauen.

[rp-online.de]

Ein schönes cooles neues Handy von Samsung mit OLED Display. Recht schön ist die Farbe so eine art Gold und Champagner schaut edel aus.

Das Hauptdisplay im SGH-X500 liefert bei einer Größe von 1,77 Zoll eine Auflösung von 128 x 160 Pixeln und stellt bis zu 65.536 Farben dar. Das zweite Außendisplay ist mit der  OLED-Technik ausgestatten, und liefert eine Auflösung von 80 x 64 Pixeln und informiert über Statusinformationen.

Wie Samsung erst jetzt mitteilt, soll das SGH-X500 bereits seit August 2006 im Handel verfügbar sein.

[golem]

SGHX500

Die kompakte XACTI HD1 von Sanyo bietet High Definition 720p-Videotechnologie bei Abmessungen von nur 80 x 119 x 36 mm.

Zudem lassen sich Videos im MPEG4 Format aufzeichnen, berichtet Sanyo. Mit einer 2 Gigabyte SD-Karte könne man so in der HD-Auflösung von 1 280 x 720 Bildpunkten 30 Minuten Film aufgezeichnen. Das OLED-Display ermöglicht auf dem 2,2 Zoll großen Monitor die Darstellung der Aufnahmen in digitaler Qualität.
[digitalfernsehen.de]

sanyocam

Sagem bringt mit dem “my501C”-Handy ein neues Mobilfunktelefon auf den Markt.

 Das Handy hat die Maße 93 x 44,6 x 23,6, wiegt ganze 93 Gramm und wirkt, als wenn es aus einem Guss gefertigt wäre. Es verfügt über eine 1,3 Megapixel Kamera mit einem 8fach digitalem Zoom, mit der auch kleine Videoclips aufgenommen werden können. Die Videos werden im Format H263, 3GP und MPEG4 wiedergegeben.

Im zusammengeklappten Zustand zeigt ein OLED-Außendisplay im Format 96 x 64 Pixel Statusinformationen mit maximal 256 Farben an. An der Seite befindet sich ein Knopf für den “Schnellzugriff”, auf dem bestimmte Funktionen, wie zum Beispiel das Abhören des Musikplayers gelegt werden können.

my501c

Samsung SDI startet mit der Massenproduktion von (AM) organic light emitting diods (OLEDS) im ersten Quartal 2007. Die Stückzahl soll bei 1,5 Millionen Einheiten pro Monat liegen.Samsung SDI investierte 485 Millionen Dollar für die AM OLED Fabrikationslinie in Cheonan city.

Das Mini Three hat 3 Tasten die mit OLED-Displays bestückt sind. Diese sind nicht bloß nackte Drücker, sondern gleichzeitig Mini-Bildschirme. Die Funktionen der OLED-Flächen lassen sich je nach Einsatz-Zweck mit Hilfe einer Software frei programmieren. Mal zeigen sie die wichtigsten Browser-Icons, mal Shortcuts für Photoshop. Dabei bleibt die hell strahlende Anzeige nicht nur statisch, sondern kann auch animierte Inhalte darstellen.

Jeder Mini-Bildschirm ist 32 x 32 Millimeter groß und stellt Inhalte mit einer Auflösung von 96 x 96 Pixeln dar. Bewegte Bilder flimmern mit drei Frames in der Sekunde über die matte Fläche. Satte 65.536 Farben versüßen den grauen Büro-Alltag.

Die über den USB-Anschluss betriebene Tastatur ist nach dem aktuellen Stand der Dinge nur mit Microsoft Windows kompatibel. Eine Mac-Variante soll folgen. Art Lebedev gibt als Versandtermin Ende August an. Wer will, kann das etwa 135 Euro teure Mini Three-Keyboard schon jetzt auf der Homepage des Herstellers vorbestellen. Das ausgewachsene Optimus-Keyboard wird dort für Ende 2006 angekündigt. Bleibt zu hoffen, dass Art Lebedev dieses Mal den Auslieferungstermin einhalten kann, denn eigentlich sollte das Mini-Keyboard schon im Mai erhältlich sein.

Anbei ein Video wo man das Mini Keyboard im Einsatz sieht:

[gizmondo]
[netzwelt]

Sony Ericsson hat mit dem Z610i ein UMTS-Handy mit 2-Megapixel-Kamera vorgestellt. Etwas Ungewöhnliches haben sich die Designer dabei für das Außendisplay des Klapphandys einfallen lassen: Wenn ein Anruf eintrifft oder der Benutzer eine SMS empfängt, fängt das sonst unsichtbare Display zu leuchten an. Sony Ericsson beschreibt den Effekt folgendermaßen:

Wie so oft in der Produktentwicklung hat sich das Design-Team beim Entwurf des Z610i von der Natur inspirieren lassen. Das Meer musste als Vorbild für das Handy herhalten. Ähnlich wie aus dem Meer plötzlich ein Fisch auftaucht, sollte die OLED-Anzeige im Außendisplay eine spiegelnde Oberfläche darstellen, auf der nur ab und zu eine Information mit 128 x 36 Pixeln erscheint.

ony Ericsson will das Z610i im dritten Quartal 2006 zum Preis von 349,- Euro ohne Mobilfunkvertrag anbieten.

[golem] 

Z610i

Nur langsam machen sich hingegen die Leuchtdioden im Alltagsleben breit; als Blinker und als Bremslichter in Autos oder als leuchtendes Rot-Gelb-Grün in den Verkehrsampeln. Den Licht emittierenden Dioden - kurz: LED - gilt in der Forschung und Entwicklung die ganze Aufmerksamkeit. Die haben nichts mehr mit Edisons Glühbirne gemein. LED basieren auf der Halbleitertechnik: Chips - optische Halbleiter - erzeugen das Licht.

Fachleute rechnen damit, daß die LED-Technik auf dem Beleuchtungsmarkt eine so umwälzende Bedeutung haben wird wie die Digitaltechnik in Kameras. LED weisen heute schon eine der höchsten Wachstumsraten auf. Der Weltmarkt wird derzeit auf 4 Milliarden Dollar geschätzt. Das amerikanische Energieministerium erwartet, daß sie sich bis 2025 in weiten Teilen des Lichtmarktes etabliert haben. Dann könnte die Hälfte der Energie, die heute auf der Welt noch für Beleuchtung aufgewendet wird, eingespart werden.

Die nächste LED-Generation, die organischen Leuchtdioden (OLED) steht bereits in den Startlöchern. Diese Technik ermöglicht im Unterschied zu den strahlenden LEDs die Beleuchtung von Flächen, wie sie in Displays von mobilen Geräten wie digitalen Musikspielern, Mobiltelefonen oder in Autos zu finden sind. Die Einsatzmöglichkeiten sollen deutlich ausgeweitet werden. Dazu muß aber noch kräftig weiter geforscht werden, weshalb vor Mitte des nächsten Jahrzehnts kein Durchbruch zu erwarten ist.

Mit OLEDs können viele neue Produkte entstehen. Da OLEDs keine Hintergrundbeleuchtung brauchen und hauchdünn sind, können viele neue Produkte realisiert werden. Ganze Wände könnten mit OLEDS ausgeleuchtet werden, je nach Wunsch kann der ganze Raum in einen anderen Farbton ausgeleuchtet werden.

OLEDs in Textilien. Schluss mit starre T-Shirts. Mit OLEDS werden die T-Shirts lebendig. Ob Video oder jeden Tag ein neues Motiv mit OLED wird es machbar.

Die Werbeindustrie kann ebenfalls jubeln. Meiner Meinung nach wird es in ein paar Jahren auf Verpackungen keine starren Logos von Firmen mehr geben. Man kann z.b. dann bei einer Milchpackung ein animiertes Logo oder Werbevideo draufpacken.

[faz.net]
[www.finanznachrichten.de]

Der MP3-Player iAudio 6 von Cowon ist mit einer 0,85 Zoll-Festplatte mit vier Gigabyte Speicherkapazität ausgestattet. Er unterstützt neben gängigen Audio-Formaten wie WMA, MP3, OGG, WAV und ASF auch der Open Source Audio-Codec FLAC sowie Digital Rights Management (DRM) 10 und ID3-Tags. Zudem dient das Gerät als digitales Fotoalbum für JPEG-Images und kann Videos im MPG4-Format abspielen. Praktisch ist die OTG (On-The-Go)-Funktion, die es dem Besitzer ermöglicht, Fotos von der Digitalkamera direkt auf den Player zu übertragen, ohne Umweg über den PC.


Der iAudio 6 lasse sich intuitiv über ein Touchpad bedienen. Das 1,3 Zoll-OLED-Display zeigt Filme und Fotos mit einer Auflösung von 160 x 128 Pixeln in 260.000 Farbnuancen. Das integrierte Radio ist mit einer Aufnahmefunktion ausgestattet, mit der Voice Recorder-Funktion sich auch Sprachaufnahmen möglich. Das Gerät wiegt rund 60 Gramm und ist etwa 76 x 35 x 19 Millimeter groß.

oledmp3

Kaum ein anderer Bereich der Unterhaltungselektronik entwickelt sich so rasant wie die Bildschirmtechnologie. Das Zeitalter der Röhrenfernseher ist noch nicht richtig vorbei, Plasma- und LCD-Fernseher haben ihren Siegeszug gerade erst begonnen, da formieren sich bereits die Verfolger. Für den Verbraucher wird es in den kommenden Jahren nur noch verwirrender.An vorderster Front der Verfolger stehen die so genannte SED-Technik (Surface-conduction Electron-Emitter Display) und die OLED-Technologie (Organic-Light-Emission-Diode). Beide haben einen Vorteil gegenüber heutigen LCD-Fernseher – sie brauchen keine stromfressende Hintergrundbeleuchtung.SED-Fernseher wollen Canon und Toshiba noch dieses Jahr verkaufen. Hier verhält sich im Prinzip jeder einzelne Leuchtpunkt des Schirms wie eine winzige Fernsehröhre. Sie strahlt also Elektronen auf eine Phosphorschicht und liefert so das bekannt brillante und farbtreue Bild, wie wir es von der traditionellen Röhre kennen.

Und hier, sagen Techniker, liegt auch noch das Problem in der Massenfertigung: Eine extrem genaue Fertigung und Ansteuerung der Bildpunkte muss sicherstellen, dass der gesamte Schirm gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Dunklere Ecken auf dem Fernseher würden die Kunden nicht akzeptieren. Seit neun Jahren versuchen Ingenieure weltweit, das Problem in den Griff zu bekommen.

Auf die OLED-Technik setzen Riesen wie Sony oder Samsung, die bereits OLED-Schirme in Mobiltelefone einbauen. Fernseher im Kinoformat gibt es aber noch nicht. Der Grund: Die Haltbarkeit der Technik liegt noch weit unter den im Schnitt 30 000 Stunden, die Fernseher heute schon bieten müssen.Spätestens 2007 will der Druckerhersteller Epson, mit „gedruckten“ OLED-Fernsehern zu günstigen Preisen den Markt aufrollen. Richtige Druckköpfe wie beim Farbdrucker werden die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau auf hundertstel Millimeter genau in vorbereitete Gitterraster spritzen. Wenn die Farbtropfen getrocknet sind und sich mit der Elektronik verbunden haben, wird noch eine Glasplatte zum Schutz aufmontiert.Das größte Problem, räumt Ramon Ollé, CEO and Chairman of Epson Europe, ein, ist die Lebensdauer der blauen Farbpigmente. Sie verbleichen nach sechs Monaten. Aber das muss und wird bis 2007 gelöst sein, gibt sich Ollé kämpferisch.

Der Reiz des Epson-Ansatzes: Es werden keine teuren Reinräume mehr benötigt, um die Farbtinte in die Gitterraster zu spritzen. Die Geräte können theoretisch extrem preisgünstig und individuell nach Maß gefertigt werden.

OLEDs werden aber nicht nur für die nachfolge von LCD und Plasma geeignet sein. Es werden viele neue neuartige Produkte realisierbar sein.

[handelsblatt.com]