Cynora eröffnet neuen Standort

cyLecture 2014 OLED Materialien sollen verbessert werden

Cynora ist stolz das am 30 September 2014 vor rund 160 Gäste die Einweihung des neuen Firmensitzes in Bruchsal Karlsruhe durchgeführt werden konnte.
Im Zuge von cyLecture (wissenschaftliches Kolloquiums) nutzte man die Gelegenheit und zeigte den internationalen Vertretern aus Wisschenschaft, Forschung, Wirtschaft und Polotik den neuen Standort.

Dr. Jan Blochwitz-Nimoth (CSO und Gründer der Novaled GmbH) präsentierte in seinen Vortrag das technische und wirtschaftliche Potential von OLEDs. Prof. Dr. J. A. Gareth Williams (Durham University) referierte über organische Leuchtdioden auf Basis von lumineszierenden Platinverbindungen. Im Anschluss zeigte Prof. Dr. Chihaya Adachi (Kyushu University) über aktuelle Ergebnisse seiner Forschung an organischen Emittersystemen. Prof. Dr. Hartmut Yersin (Universität Regensburg) rundete die cyLECTURE mit einem Vortrag über die Photophysik bei iridium- freien OLED-Emittern ab. Das Ziel der cyLecture ist die Effizienz und Lebensdauer von OLED weiter zu steigern und die Herstellung kostengünstiger zu realisieren. Die Cynora Forschungsabteilung forscht an der Verbesserung von Bauteilen damit die OLED Technologie massentauglich in Herstellungsverfahren eingesetzt werden kann. Dadurch werden völlig neue Produktkategorien wie leuchtende Verpackungen, großflächige flexible Displays möglich werden.
Viele Besucher hatten die Möglichkeit sich bei Führungen einen Eindruck über die Räumlichkeiten bei Cynora zu verschaffen.
Die Gäste wurden über die rund 1600 qm modern gestaltete und nach neuesten Standards ausgerüstete Büro- und Laborfläche geführt. In am neuen Standort ist jedoch der hochmoderne und ausgezeichnet ausgestattete Laborbereich, der sich in die Bereiche Synthese, Analytik und Bauteilfertigung gliedert. Durch die innovative Ausstattung ist es den wissenschaftlichen Mitarbeitern der CYNORA möglich, noch effizienter an der Forschung und Entwicklung der OLED-Materialien zu arbeiten.

über Cynora:
CYNORA hat sich das Ziel gesetzt die OLED Materialien der Zukunft zu entwickeln.
Klassische Kunststoffe sind Isolatoren, mit dem Einsatz von organischen Halbleitern wird der Zugang zu neuartigen Leuchtdioden, Lasern, Solarzellen und vielen anderen Bauteilen möglich.
Cynora stellt das Unternehmen den klassischen anorganischen Materialien wie Silizium moderne organische Halbleiter zur Seite. Dadurch wird die Anwendbarkeit dieser Technologien beträchtlich erweitert.

Darüber hinaus sind auch flexible Bauteile möglich, wie sie bereits in ersten Prototypen zu sehen sind. Dazu zählen zum Beispiel ultradünne Leuchtfolien oder halbtransparente Displays.

Für solche Anwendungen will CYNORA die nächste Generation organischer Halbleiter entwickeln, statt der bis jetzt verwendeten Edelmetalle Iridium, Platin werden in Zukunft leichter verfügbare und umweltfreundlichere Ausgangsstoffe verwenden.
Die Firma arbeitet sowohl an der Steigerung der Effizienz und der Lebensdauer von OLEDs als auch an der Entwicklung kosteneffektiver Verfahren zur Herstellung der Bauteile. Darüber hinaus passt es die Materialien an gängige Druck- und Beschichtungsverfahren an. Das Ziel ist es mit den neuartigen Materialien ultradünne Leuchtfolien, Etiketten z.b. für intelligente Verpackungen zu verwenden.

2014_09_-CYNORA-colorful-OLED-samples-show-examples-of-Singlet-Harvesting-materials-in-action-600

2014_10_CYNORA_Lecture_and_Inauguration_2014-373-600-500-90

cyLecture-2014_4cynora_Standort-Bruchsal-TRIWO_3a

cynora_Standort-Bruchsal-TRIWO_1a

About Erich Strasser

OLED Experte Erich Strasser beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Organic light emitting diodes

Schreib einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.